Lektoratsstandorte:Tomsk
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| Tomsk |
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Die Stadt Tomsk
Tomsk wurde 1604 gegründet und ist eine der ältesten sibirischen Städte. Sie liegt am rechten Ufer des Flusses Tom, unweit seiner Mündung in den Ob. Aufgrund ihrer ökonomischen Entwicklung wurde die Stadt im 19. Jahrhundert zum führenden Handelszentrum und Transportknotenpunkt in Sibirien. Zum Ende des 19. Jahrhunderts verlor Tomsk seine Vorrangstellung an das neu aufstrebende Nowosibirsk, da dieses an das Streckennetz der Transsibirischen Eisenbahn angeschlossen wurde, Tomsk hingegen nicht.
Heute ist Tomsk das industrielle, kulturelle und akademische Zentrum Südsibiriens. Dank Bodenschätzen, industriellen Ressourcen und qualifizierten Arbeitskräfte verfügt Tomsk über großes Potential. In Tomsk leben ca. 500.000 Menschen. Jede(r) Fünfte ist Studentent(in). Es gibt sechs Universitäten und ein pulsierendes studentisches Leben außerhalb der Universität.
Hier zwei Seiten für mehr Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tomsk
http://tomskergebiet.ru/
Universität/ Lehrstuhl
Das Lektorat befindet sich an der Polytechnischen Universität Tomsk (TPU) am Lehrstuhl für Deutsch. Dieser gehört zum Institut für internationale Ausbildung und sprachliche Kommunikation und ist für die Deutschausbildung der 1. bis 3. Studienjahre zuständig. Die Deutschstudierenden studieren alle an technischen Fakultäten. Aktuell unterrichtet die Lektorin ausschließlich Studenten, die Deutsch fakultativ als zweite Fremdsprache lernen. Zumindest im aktuellen Studienjahr (2010/11) sind die Gruppen mit 3-5 Studenten sehr klein, was zum einen zwar intensives Arbeiten ermöglicht, aber andererseits Unterrichtsformen wie Gruppenarbeit erschwert.
Webseite des Lehrstuhls:
http://iie.tpu.ru/ru/1_department7.php
Alles was mit Unterricht zu tun hat, läuft über den Lehrstuhl. Die Profilarbeit und sonstige Projekttätigkeiten erfolgen jedoch zumeist am Regionalen Zentrum für deutsche Sprache und Kultur. Dieses gehört auch zur TPU und befindet sich in deren Hauptgebäude.
Adresse des Regionalen Zentrums:
Regionales Zentrum für deutsche Sprache und Kultur
Polytechnische Universität Tomsk
Lenin-Prospekt, 30 - 302,
RU-634050 Tomsk
Tel: +7 3822 55 40 62
Webseite: http://rz.tpu.ru (seit Oktober 2009 online, Übersetzungen in Arbeit)
Webseite der TPU:
Unterricht
1. Deutschunterricht nach Lehrplan für StudentInnen technisch-naturwissenschaftlicher Fachrichtungen
- ca. 6 Unterrichtseinheiten pro Woche zu je 45 Minuten, Stundenplan seit dem Herbstsemester 2011 sehr variabel: zwischen 2-4 Doppelstunden
- verschiedene Themen, Landeskunde, Alltagsdeutsch, Berufsdeutsch (nach Lehrplan oder nach Absprache mit der zuständigen Lehrkraft)
- meist benutzte Lehrwerke: Tangram, Themen aktuell bzw. eigene Materialien, technische Texte z.B. aus dem Online-Angebot der Deutschen Welle
- im Studienjahr 2011 sehr kleine Gruppen (3-5 Studenten)
2. Fakultative Unterrichtsbesuche in anderen Gruppen zu verschiedenen Themen
3. Lehrerfortbildungen vor allem in den Bereichen Projektmanagement, Fundraising, Bewerbertraining, Landeskunde, neue DaF-Methoden
4. Runde Tische, thematische Treffen jenseits des Unterrichts
Projektarbeit
Zur Projektarbeit gehören derzeit folgende Aufgaben:
- Weiterentwicklung einer PR-Strategie für das Regionalzentrum
- Pflege des Blogs und Unterstützung bei der Gestaltung der Website des Regionalzentrums
- Aufbau eines regelmäßigen Seminarangebots im Regionalzentrum (z.B. Bewerbertraining, Wissenschaftliches Arbeiten)
- Bildungsmarketing
- Entwicklung von Kooperationen zwischen Universität, Schulen und Unternehmen zur Förderung der deutschen Sprache und deutschsprachiger Ausbildung
- Organisation deutschsprachiger Filmclubs in Kooperation mit dem Goethe Sprachassistenten und der DAAD-Lektorin
- deutschsprachige Vorträge im deutschen Lesesaal der Tomsker Staatlichen Universität
- seit Herbstsemester 2011 deutschsprachige Improvisationstheater-Gruppe
Das allgemeine Ziel des Regionalzentrums für deutsche Sprache und Kultur ist die Popularisierung der deutschen Sprache und Kultur. Jegliche Ideen, Innovationen zu diesem Thema werden vom Regionalzentrum natürlich sehr begrüßt. Darüber hinaus steht es dem jedem/jeder LektorIn jedoch frei, eigene Akzente zu setzen.